10/07/2016

Exmoor & Dartmoor National Parks


Hallo ihr Lieben!

Mit den Bildern aus England geht es dann doch ein wenig langsamer voran als ich ursprünglich dachte...Naja, besser spät als nie.

Die Besuche im Dartmoor und Exmoor waren wirklich ein Highlight unseres England Roadtrips. Vor allem Ersteres ist ein einmaliges Erlebnis. Wenn man durch die endlos hügeligen Weiten fährt, dann begegnen einem tatsächlich ständig Wildpferde, Kühe und Schafe. Wie selbstverständlich überqueren die dann einfach mal die Straße und man muss gut aufpassen, nicht zu schnell zu fahren. Sozusagen ein Safari park mit Tieren die ein bisschen weniger wild und exotisch sind als man es in einem "echten" Safaripark erwarten würde.

Auch die Ausblicke, die man über das Dartmoor hat, wenn man sich einen hoch gelegenen Punkt sucht, sind fantastisch! 
Überall grün und lila und gelb, so weit das Auge reicht. Wir machten außerdem in einem Mini-Kaff Halt, das "Postbridge" hieß. Der Name kam wahrscheinlich von der süßen alten Brücke (siehe oberes Bild) die so ziemlich das einzige Bauwerk des Dörfchens war. Generell sind die Örtchen im Dartmor sehr schnuckelig :D Einmal waren wir auf einem total gruseligen Friedhof, der locker als Horror Film Setting durchgegangen wäre. Da bin ich mir sicher. 

Leider waren die Ponys nicht so zahm und zutraulich, wie ich es mir als Pferdebegeisterte gewünscht hätte. Eins kam dennoch zu mir und ließ sich die Stirn kraulen...hmmm.

Natürlich ist es auch ziemlich riskant, wenn man wie wir mit einem neuen Mietwagen mitten auf eine Kuhwiese fährt und beim Zurückkommen merkt, dass die Kühe einen nicht weiterfahren lassen wollen...Geschafft haben wir es letztendlich doch :D

Zur Stärkung gab es dann ein leckeres vegetarisches Essen in einem süßen Café mit weiß, schwarz karierten Fußboden. Für mich so typisch Kaffeehaus-mäßig und sehr schööööön. 
Das Essen war auch mega lecker! (und das ist ja die Hauptsache, oder?! :D)

ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

xoxo Limi

C  A  N  O  N    E   O  S     5  5  0  d
17 - 5 5  m m / 50  m  m - ff 1, 8
p  h  o  t  o  s   //  by simon and me 

9/22/2016

Bibury and Bath

B  I  B  U  R  Y


B  A  T  H 


Hallo ihr Lieben ;)

Die dritte Station auf unserer Reise war die schöne Stadt Bath. Hier sind vor allem die alten erhaltenen Römer-Bäder die Hauptattraktion, der wir auch einen ganzen Vormittag gewidmet haben. Das Wasser war übrigens (was man kaum glauben konnte bei Außentemperatur 17 Grad) richtig warm, ja fast schon heiß :D Und das war meines Wissens nach auch nicht beheizt...schon cool oder?

Auf dem Hinweg in die Stadt haben wir in einem kleinen Mini-Dorf in den Cotswolds in Bibury angehalten. Dort stehen wahrlich malerische typisch englische Häuschen. Wunderschön. Leider eben auch sehr stark besucht von allen möglichen Touristen... Habe es dennoch geschafft ein menschenfreies Bild von den süßen Häusern zu knipsen (ganz oben erstes Bild). 

Nach der Besichtigung dieses kleinen Ortes haben wir uns kurzerhand eine leere Kuhwiese gesucht und unsere Picknickdecke bei (glücklicherweise) tollem Sonnenschein aufgeschlagen.
Im Hintergrund des Geschehens die malerische Stadt.

Abends sind wir dann bei Dawn angekommen. So hieß unsere Gastgeberin in  Bath. Sie war echt total süß und lud uns auch erst einmal auf einen Tee ein. Man hat richtig gemerkt, wie sie es liebt, immer wieder neue Leute in ihrem Haus aufzunehmen. Sie erzählte uns sogar Stories von ihren Lovern und lud uns eines Abends ein mit ihr und ihren zwei Freunden Scrabble mitzuspielen :D Ein wirklich herzlicher Aufenthalt, den wir bei ihr genießen durften.

Bath selbst schauten wir uns einen Tag lang an. Erst die Roman Baths (wie bereits erwähnt) und dann ein wenig die Stadt. Vor allem der Circus (Häuser im Kreis angeordnet) war beeindruckend. Aber auch ein kleiner niedlicher vegetarischer, indischer Imbiss hatte es uns angetan. Nach einem netten Plausch mit dem jungen Besitzer, der uns überschwänglich begrüßte und erzählte er habe bei seinem Besuch in Deutschland immer nur Falafel gegessen weil die Alternative nur Schnitzel gewesen wäre, statteten wir dem Victoria Park einen Besuch ab und liefen dann noch am Fluss entlang.

Nachdem wir nachmittags das erste Mal einen typischen English Tea Room besuchten und ich den wohl leckersten Tee meines Lebens trank (und wir himmlische Scones aßen) wurde noch ein Burrito geholt und dann  fuhren wir mit dem Bus wieder zu Dawn nach Hause. 
Beendet wurde dieser Tag mit gemütlichem Schauen von "orange is the new black". Ja, zugegeben: Es geht spannender. Vielleicht hätten wir doch den von Dawn vorgeschlagenen Comedywalk durch Bath machen sollen...wer weiß :DDD 

xoxo Limi

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9/17/2016

Oxford impressions


Hallo ihr Lieben ;)

Viel zu lange hat es jetzt gedauert bis der nächste England Post kam...Aber wie schon in der detaillierten Beschreibung des London Aufenthalts beschrieben, war der Tag auf unserer Reise immer so vollgepackt, dass man abends nicht unbedingt mehr viel Zeit hatte, einen Beitrag zu verfassen. Mittlerweile bin ich seit ca. einer Woche wieder auf deutschem Boden und daher wieder ausgeruht und motiviert, euch einen kleinen Einblick in die Städte/Orte zu geben, an denen wir waren. 

Oxford selbst war ehrlich gesagt eine meiner liebsten Städte. Mit all den alten Universitätsbauten hatte die Stadt so was richtig Besonderes an sich. Eigentlich ein bisschen wie das englische Tübingen (für alle die nicht in der Nähe wohnen; das ist eine deutsche baden württembergische Unistadt), nur etwas größer und mit vieeeel mehr Unigebäuden. Und diese wider rum sind echt schön. Alle wie das Schloss in Harry Potter (zumindest ansatzweise) und ich habe in Erfahrung gebracht, dass im Christ Church College (das konnte man besichtígen) einige Harry Potter Szenen gedreht worden sind. Gerade ein alter Treppenaufgang soll wohl als Drehort gedient haben. Die Halle die ihr auf einem der unteren Bilder seht, hat mich ebenfalls total an die Essenshalle in den Filmen erinnert (es ist die echte Cafeteria der Studenten übrigens!). Das Lustigste: Überall rote, grüne und blauen Servietten-ganz so als gäbe es hier die verschiedenen Häuser wie Griffindor oder Slytherin :D 

In oxford war auch die Innenstadt sehr schön. Gemütlich klein und mit einer Menge süßer Pubs und zwei kleinen Einkaufscentren (?! Mehrzahl von Einkaufscenter?). Ich konnte so nicht widerstehen und habe in einem Radiergummigeschäft (kein Witz) Radierer in Tierform gekauft. Ein Koala, ein Küken, ein Affe...Da gab es alleeees mögliche. Vom Eis am Stil zum Burger, vom Dinosaurier zur Glitzerfee. :D

Ich kann Oxford echt empfehlen. Es ist definitiv einen Besuch wert. Gewohnt haben wir wieder bei einem Host über Airbnb. Dieses Mal eine Pärchen aus Brasilien, die neben uns noch eine Engländerin als Gast hatten. War ein richtig süßes (typisches rotes) Backsteinhäuschen. Mit dem Bus ca. 15 Minuten vom Zentrum entfernt. 
Gekauft hätte ich mir hier eigentlich ganz gerne einen Oxfordpullover. Die gab es nämlich an jeder Ecke. Wirklich überall. Aber da es die auch in Deutschland gibt, konnte ich mich grade noch so zusammenreißen :D Habe also doch keinen gekauft. Dafür hat mein Freund einen Unikaffeebecher erstanden. Und ein Oxfordshirt. Die Touriläden haben mit uns also doch guten Umsatz gemacht.


Der nächste Post handelt dann von der alten Römerstadt Bath :)
Habt ein schönes Wochenende!
xoxo Limi


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p  h  o  t  o  s   //  by simon and me 

9/03/2016

Streets of Notting Hill


Hallo ihr Lieben!

Die letzten beide Einträge waren ja leider ohne jeglichen Text (einfach aus dem Grund, dass ich jeden Tag unseres Südengland-Roadtripsso unglaublich müde war, dass ich keine Energie mehr hatte etwas kurzes zu schreiben. Aber jetzt nehme ich mir die Zeit mal. 

Die Reise begann am 23. August und startete erstmal mit einer ewig langen Autofahrt (die wir kurzfristig mit einem Mietauto antreten mussten weil unser Auto den Geist aufgegeben hatte). Wir sind nach Dünkirchen gefahren und von dort mit der Fähre nach Dover. Dann ging es weiter nah Crowthorne, einer kleinen Stadt in der Nähe von Bracknell (was wiederum in der Nähe von London ist). Dort wohnt nämlich die Familie Peyton. Luke Peyton war der Austauschschüler meines kleinen Bruders und hat uns vor zwei Jahren in Deutschland besucht. Dort konnten wir glücklicherweise unser Auto abstellen, um den stressigen Verkehr (linksverkehr wohlgemerkt!) in London zu vermeiden. Dort wurden wir dann total nett begrüßt und haben gleich mal einen richtigen englischen Pub kennengelernt, in dem man seine Getränke lustigerweise selbst an den Tisch tragen muss... :D Es war unglaublich heiß an dem Tag. Nach dem Besuch des Pubs haben wir bei den Peytons "Lunch" gehabt. Es gab Cheddar (ein wie ich mir sagen hab lassen "typischer" englischer Käse), der sehr lecker schmeckt, Salat, Chutneys, Gemüse, Baguette - so richtig lecker und vor allem super vegetarisch.
Luke und sein Dad haben uns dann zum Bahnhof "Martins Heron" gefahren, von wo wir mit dem Zug nach London Waterloo weitergereist sind. Die Fahrt dauerte circa eine Stunde. 

In London angekommen war es erstmal ziemlich stressig-und  vor allem: heiß. Die UbahnStationen in London sind nun mal echt alt und dadurch nicht wirklich einfach zu begehen...Tausende Treppen die man den Koffer rauf und runter schleppen musste. 

Irgendwann aber hatten wir es dann geschafft und hatten unsere Wohnung im Viertel Walworth  erreicht. Claudia, unsere nette Gastgeberin über Airbnb wartete schon ungeduldig, weil wir uns on den Peytons gar nicht losreißen konnten. So hatten wir für den nächsten Tag zumm Beispiel schon einen kompletten Tagesplan, da der Vater von Luke uns angeboten hatte, uns durch ganz London zu führen. 
Und das tat er dann auch. 23 Kilometer lang hat er uns Bauwerke erläutert, erklärt, dass in London manchmal Brücken über Straßen gehen, weil dort einst ein Fluss war, und uns deutlich gemacht was die "echte" City of London" ist und was nur Touristengebiet. Viele Pausen gab es nicht. EInmal musste natürlich in einen Londoner Pub eingekehrt werden (ist ja klar) und einmal gab es beim berühmten und echt tollen Borough Market leckeres Indisches Streetfood. Und einen Organic Ice Tea, der ehrlich gesagt nur nach Wasser geschmeckt hat. :D

London war wirklich eine wunderschöne Erfahrung. Vor allem, dass das Wetter so toll war, muss man echt wertschätzen. An den restlichen Tagen sind wir nicht ganz so viel gelaufen (wir brauchten erst mal Erholung), haben dafür mehr die Underground genutzt und dank der Oyster card nur höchstens 6,50 Pfund gezahlt. Die Strecken innerhalb des Ubahnnetzes waren jedoch oft ein halber Marathon :D - Aber ohne Koffer: kein Problem!
Am Tag zwei in London haben wir uns als erstes die National (Portrait) Gallery angesehen. Danach ging es über die (überraschend kleine) Chinatown in einen echt klasse Süßigkeiten Laden, wo wir uns mega teures Fudge gekauft haben. (Nicht ahnend, dass es sich hierbei rein theoretisch nur um Zucker handelt). Simon hat es trotzdem aufgegessen :DDD. Zum Mittagspicknick waren wir im Hyde Park, den ich ehrlich gesagt nicht so spektakulär fand. Ist eben sehr groß. 
Abschließend ging es nach Notting Hill, wo wir natürlich die Portobello Road entlang gelaufen sind, die für ihre bunten Häuser bekannt ist. Man hat sich hier wirklich so gefühlt, als würde man jeden Moment ans Meer heranlaufen. Die kleinen Läden, die untergehende Sonne, die herabfallenden Straßen - Das war echt ganz schön trügerisch :D 
Hier sind dann auch die Bilder die ihr in diesem Post seht entstanden.

Den letzten vollen Tag haben wir das erste Mal so richtig tourimäßig den Tower of London besucht. Es war echt interessant, aber ob es das ganze Geld zu 100 Prozent wert war; darüber bin ich mir noch unschlüssig. Nach einem kurzen Besuch beim Convent Garden (ein Markt und Platz zugleich) und einem leckeren asiatischen Nudelbox-Mittagessen in einem kleineren Park, sind wir dann noch in das Tate Modern, ein Museum für moderne Kunst gegangen. War sehr abstrakt aber auch beeindruckend. Und vieles war wirklich Geschmackssache, aber das ist Kunst ja immer :)

Am letzten Tag, den wir leider nur halb genießen konnten, da wir dann wieder unser Auto in Crowthorne holen mussten, haben wir einen kleinen Ausflug in den Osten der Stadt unternommen. Genauer gesagt auf den Columbia Road Flower market, wo die wohl klischeehaftesten Blumentüten (ihr wisst was ich meine: braunes Papier, über die Schulter gelegt) verkauft werden, die es gibt. Geendet hat unser letzter Tag in London mit einer heißen Schokolade in einem total süßen Café am Flower market. 

Danach ging es ein bisschen (naja...SEHR) hektisch, weil wir die Ubahnfahrt-dauer unterschätzt hatten, zum Zug Richtung Crowthorne. Und es hieß: Bye London and hello Oxford :D 
dazu im nächsten Post mehr :) 

Liebe Grüße aus Plymouth (Südküste)
xoxo Limi





C  A  N  O  N    E   O  S     5  5  0  d
17 - 5 5    m  m 
p  h  o  t  o  s   //  by simon 
outfit: red shirt-zalando / shorts-hollister